Hundewetter

….oder der erste Versuch eines Storytellings

Hundewetter… heute war das Wetter wirklich mies. So mies, dass es wirklich keinen Sinn machte, die Kamera rauszuholen und draußen den Hund zu fotografieren… oder was auch immer. Aber ich hatte Lust zu fotografieren! Ja, das macht nämlich Spaß, es juckt in den Fingern, die Augen wollen etwas suchen und für die Kamera sehen!
Kurzerhand die Kamera einfach mit dem Objektiv was drauf war geschnappt und ein paar wilde Fotos drinnen geschossen.

Hmm. Keine große Kunst. Aber was solls. Zumindest ein paar Fotos geschossen.

Dann aber eine Idee… geboren aus einer Diskussion in den sozialen Medien. Storytelling. Vielleicht Reportage. Definitiv keine Dokumentation, das ist mir für meine Idee zu steril. Aber wie auch immer man es nennen will.. was auch immer die Definition sein mag…ich versuche mich einfach an einer kleinen Geschichte. Los gehts.

Hundewetter

Hundewetter ist das Wetter, bei dem der Hund vorsichtig die Nase durch die Tür zum Garten steckt und sich überlegt, ob das Pipi wirklich so dringend ist. Ist es so dringend, dass man dafür nass werden, kalt werden, Ohrenfliegen, sich überlegen, in welche Richtung man sich stellt, damit man sich im Wind nicht selbst anpinkelt, und im Anschluss trockenrubbeln und Pfötchen saubermachen, ertragen kann?


Das Wetter, in dem der Hund entscheidet, dass man auch noch ne halbe Stunde aushalten und lieber noch mal auf die Couch mit der Nase vorzugsweise neben Frauchens Arm oder zumindest unter dem Kissen versteckt und gewärmt eine Runde schlafen kann.

Couching

Frauchen: „Kimi, wir müssen ne Runde spazierengehen“.
Kimi: „Frauchen, bist Du noch ganz bei Trost? Ich mach da nicht mit! Ich rufe den Tierschutz!“

Frauchen: „Kimi, nur die Harten kommen in `n Garten“.
Kimi: „Ja, genau, dann brauchen wir ja auch nicht raus, Garten reicht doch. „
Frauchen: „Du warst schon immer zu clever für mich, aber … Mäntel an und los gehts“.

Ohren fliegen… die müssen doch gar nicht durchgepustet werden!

Gesagt getan, und so kalt ist es gar nicht. Irgendwie ist es ja dann doch schön, wenn man draußen ist, egal, wie das Wetter ist. Findet Kimi übrigens auch, der pflichtbewusst an den üblichen Pipiecken Zeitung liest. Muss Sonntags ja auch mal sein. 😉

Getroffen haben wir auf unserer Runde übrigens niemanden. Außer etwas entfernt LEEEEOOOOO (*Name von der Redaktion geändert). Genau, der Leeeeooo, der nicht kommt. Leeeeeeeooooo, der erst mal an den anderen Hunden schnüffeln muss und Herrchen dabei sch…egal ist. Leeeeeoooooo, der seinem Herrchen, der aber auch keinen Schritt in Richtung Hund macht, irgendwann Ursache zur Heiserkeit geben wird. Ach ja. Kennen wir inzwischen alles. Wenigstens ist Leo gechillt.

Das letzte Stück wird dann trotzdem echt…. nass.

Aber … wie schön ist es dann doch, wieder nach Hause zu kommen, auch wenn man erst mal irgendso eine Figur aus Star Wars spielen muss.

Let’s be a Jedi warrior!

Aber dann richtig gut abgerubbelt zu werden, das ist schon schön! Vor allem die Ohren. Vor allem die! Gerne nochmal! Und jetzt was zu fressen.

So geht das auch bei Hundewetter 🙂 .

2 Replies to “Hundewetter”

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